Desensibilisierung und Neuorientierung durch Augenbewegung
Was ist EMDR?
EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing bzw. auf Deutsch: Neuro-emotionale Integration durch Augenbewegung.
EMDR ist eine weltweit anerkannte Psychotherapiemethode, die in erster Linie erfolgreich zur Behandlung traumatischer Erlebnisse – Unfälle, Gewalt, Naturkatastrophen, Krieg, Missbrauch, Tod, schwere Erkrankungen – eingesetzt wird.
Inzwischen wird EMDR bei fast allen anderen Angststörungen, Phobien, Süchten, psychosomatischen Störungen und Schmerzzuständen ebenfalls angewendet.
EMDR eignet sich ebenso gut als Begleit- Technik im Coaching.
Wie wirkt EMDR?
EMDR wurde von der amerikanischen Psychologin Dr. F. Shapiro entwickelt. Sie fand heraus, dass durch Hin- und Herbewegung der Augen eine deutliche Entlastung von Ängsten und negativen Gedanken stattfindet. Die EMDR-Methode arbeitet mit der Stimulation der linken und rechten Gehirnhälfte primär durch Augenbewegungen und stellt eine Verbindung beider Gehirnhälften her. Diese Augenbewegungen sind vergleichbar mit jenen, die auch im Traumschlaf spontan auftreten. Durch sie wird Erlebtes vom Gehirn verarbeitet und abgelegt.
Sind die Verletzungen schwerwiegend, können die Selbstheilungskräfte des Gehirns überfordert sein. Dadurch kann es zu allen denkbaren Störungen, Ängsten und Blockaden kommen. In einer EMDR-Sitzung geben die Augenbewegungen dem normalen Heilungsmechanismus des Gehirns die erforderliche Unterstützung. So kann es vollenden, was ihm nach erlittenen Traumata ohne Hilfe von außen nicht gelungen ist.
Anders ausgedrückt: Schmerzhafte Erlebnisse werden neu verarbeitet und verlieren somit ihre negative Auswirkung in der Gegenwart. EMDR-Coaching verschafft dem Gehirn bzw. dem Geist somit einen schnellen Zugang zu verknüpften Bildern aus der Vergangenheit und ermöglicht so, belastende und traumatische Erlebnisse in einem größeren Zusammenhang zu sehen oder zu relativieren, ohne sich verbal mit anderen Menschen auszutauschen.
Das Coaching aktiviert scheinbar unzusammenhängende Empfindungen, Emotionen, Bilder und Gedanken und bringt diese mit der ursprünglichen Erinnerung in Verbindung.
Bereits wenige Sitzungen bringen deutlich spürbare Erfolge bei:
● Ängsten vor Prüfungen, Vorträgen, Bewerbungen, Auftreten vor einer Gruppe
● Trauerarbeit
● Trennungs-/Scheidungsproblemen
● Geburtstrauma
● Diagnoseschock
● Mobbing oder Verlust des Arbeitsplatzes
● Konzentrationsproblemen
● Selbstveränderungsprozessen
● Gewichtsproblemen u.v.m.